Die Geschichte zum Muster # Fästfolk |
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| Eine Verlobung ist die Bekanntmachung mit der man verkündet, dass man die Absicht hat, aus einer Beziehung eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft zu machen. Nachdem ein Partner dem anderen einen Antrag gemacht hat und dieser „Ja“ gesagt hat, ist das Paar bis zum Zeitpunkt der Hochzeit verlobt. Aus Tradition tauscht man bei der Verlobung Ringe aus, die Verlobungsringe. Die Verlobung kann wie eine Familienfeiergefeiert werden. Wenn ein Paar sich verlobt hat, nennt die Frau sich dieVerlobte und der Mann der Verlobte. Das Paar wird häufig die Verlobten genannt. Verlobungen/Vermählungen feiern Menschen schon seit langem. |
![]() Seit wann im Norden bereits Fäustlinge gestrickt werden, weiß man nicht, aber es gibt bewahrte Teile von Fäustlingen, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. *Dieser Fäustling wurde von allen wundervollen Verlobten in Schweden inspiriert und ist in warmen Farbtönen gehalten. Die Öjbro Vantfabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere verschiedenen Stricktraditionen am Leben zu erhalten. |
Opalracke, Meerkatze, Eule, kleine Kribbelmücke. Carl Larsson hatte bodenständige und vor allem viele Kosenamen für seine Karin. Und Karin antwortete genauso zärtlich: Geliebter großer Lümmel! Geliebte unruhige Seele! Mein unverschämt gut aussehender, geliebter Junge! Die Briefe zwischen den beiden sind voller Vertrauen und Respekt, was sich mit den Jahren nur zu verstärken scheint. In einer Auswahl der Briefe von Per I Gedin können wir den Beiden von ihrem ersten Treffen in der Malerkolonie Grez-sur-Loing bis zu den letzten Jahren in Sundborn in Dalarna folgen. Es ist eine Geschichte von einer lebenslangen Liebe. Karin Bergöö hat ihre Textilien und Möbel selbst entworfen. In einem nicht datiertem Brief von 1883 schrieb sie: „Gott sei Dank bin ich auf die Idee gekommen, mich mit dir zu verloben.“ Getrennt zu sein und sich nacheinander zu sehnen, scheint ein natürlicher Teil der Ehe von Carl und Karin gewesen zu sein. Sie hatten mehrere Wohnorte, zwischen denen sie hin und her pendelten. Wenn sie getrennt waren, schrieben sie sich mehrere Briefe pro Woche. Falls sie dies nicht taten, sangen sie Klagelieder, wie in diesem Brief von Carl vom Dezember 1885: „Du kleiner Lümmel! Wie kannst du so abscheulich sein und deinen Brief auf sich warten lassen! Du weißt doch wohl, dass ich an Sehnsucht fast den Verstand verliere. Ja, ehrlich gesagt, wäre ich wohl glücklicher, wenn ich dich nicht so liebte, du kleine Meerkatze. Du abscheuliche Örebro-Larve, du Kartoffelbrei. Du herzlose Karin.“ Die Designerin Åse Öjbro, Gründerin der Öjbro Vantfabrik, hat tragbare Kunst geschaffen, deren Ausgangspunkt unsere Fäustlinge waren. Åse arbeitete auch als Künstlerin und malte viele Jahre lang Gemälde, bevor sie beschloss, Wolle als Ausdrucksform zu wählen. Sie hat dieses Muster mit Verlobten unter einem Bogen auf der Oberseite des Fäustlings als Hommage an die Zweisamkeit entworfen. Ein Rentierpaar oben und der Rest des Fäustlings ist mit Herzen gespickt. Ich möchte die Zweisamkeit ehren und das wundervolle Gefühl, zu zweit zu sein, einfangen. Carl und Karin Larsson und deren Zuhause Sundborn inspirieren mich zutiefst. Wenn man liebt, gibt man alles. Und wenn man an seine Grenzen kommt, gibt man noch mehr und vergisst, wie weh es tut. Im Endeffekt ist es nur die Liebe, die man gibt und bekommt, auf die es ankommt. Ihr Partner hat die Wahl getroffen, sein Leben mit Ihnen zu verbringen und Sie schenken sich gegenseitig Ihre Zeit. Ich widme dieses Muster allen jetzigen und zukünftigen Paaren. Lang lebe die Zweisamkeit. Ted, ich schenk dir mein Leben, mein einziger Besitz. |
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