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Die Geschichte zum Muster # Ekshärad

Ekshärad ist eine Stadt in Värmland, bekannt vor allem für ihre Holzkirche,
die im späten 17. Jahrhundert erbaut wurde und einen besonderen Friedhof
mit 500 Gräbern hat, die mit eisernen Kreuzen geschmückt sind. Die Kreuze
stellen Lebensbäume dar und haben einzeln befestigte, lose hängende
„Blätter“ sowie aufrechte Spitzen, an denen in früheren Zeiten zu gewissen
Feiertagen bemalte Holzeier befestigt wurden. Die Kreuze haben eine lange
Tradition, die bis in unsere heutige Zeit reicht. Sie wurden ursprünglich von
den Dorfschmieden geschaffen, werden aber immer noch von der
Stjärnsfors-Schmiede hergestellt. Ein großer Teil von Ekshärads Identität
steckt in diesen Eisenkreuzen.
Das älteste Kreuz stammt aus Nössemark, aus dem späten 17. Jahrhundert.

 
 

Seit wann im Norden bereits
Fäustlinge gestrickt werden, weiß
man nicht, aber es gibt bewahrte
Teile von Fäustlingen, die aus dem
13. Jahrhundert stammen.
* Dieser Fäustling ist inspiriert
von Värmlands Lebensbäumen und
in traditionellen Farben gehalten.
Die Öjbro Vantfabrik hat es sich
zur Aufgabe gemacht, unsere
verschiedenen Stricktraditionen am
Leben zu erhalten.

Die Kirche von Ekshärad wurde bereits im 13. Jahrhundert im alten
Gesetzestext „Västgötalagen“ erwähnt. Aber diese ursprüngliche Kirche
wurde leider wegen ihrer Nähe zum Klarälven überflutet. Im 15. Jahrhundert
wurde eine neue Kirche gebaut, aber die Geschichte wiederholte sich, und
tragischerweise wurde auch diese Kirche vom Fluss überschwemmt. Der
Kirchenvorstand der Gemeinde beschloss, die neue Kirche in sicherer
Entfernung vom Fluss zu bauen. Diese Kirche stammt aus dem Jahre 1686.
Die Designerin Åse Öjbro, Gründerin der Öjbro Vantfabrik, hat tragbare Kunst
geschaffen, deren Ausgangspunkt unsere Fäustlinge waren. Åse arbeitete
auch als Künstlerin und malte viele Jahre lang Gemälde, bevor sie beschloss,
Wolle als Ausdrucksform zu wählen. Sie hat dieses dekorative Muster mit
seinen Lebensbäumen und wiegenden Blättern geschaffen.
Ein Muster mit klaren Symbolen auf der Oberseite des Fäustlings, eingerahmt
von kleinen Häuschen unten auf dem Handgelenk. In der Umrahmungslinie
der Häuschen findet sich die Farbe der Kreuze wieder, was die Muster
miteinander verbindet.
"Ich wollte den Geist von Ekshärad einfangen, mit seinen lebensbejahenden
Kreuzen, mit so viel schwedischer Kulturgeschichte und Handwerkskunst, die
in Ekshärad erhalten geblieben sind.“