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Der Wollfäustling „Ringdans“ (dt. Kreistanz) wurde von dem Lied „Och jungfrun går i ringen“ (dt. Und die Jungfrau geht im Kreis) von Hugo Alvfén (1872–1960) inspiriert. Hugo Alfvén ist einer der bedeutendsten nationalromantischen Komponisten Schwedens. Er schrieb mehr als 200 Lieder, in erster Linie Orchesterstücke und Stücke für Männerchöre und gemischte Chöre. Er schrieb außerdem Chorvarianten schwedischer Volkslieder.

Seine Lieder und besonders Chorstücke sind nach wie vor sehr beliebt. Vor allem seine Varianten der Volkslieder gehören zum Standardrepertoire vieler Chöre. In Schweden tanzen wohl alle zu „Och jungfrun hon går i ringen med röda gullband“ an Weihnachten um den Baum.
Die Designerin Åse Öjbro, Gründerin der Öjbro Vantfabrik, hat tragbare Kunst geschaffen, deren Ausgangspunkt unsere Fäustlinge waren. Åse arbeitete auch als Künstlerin und malte viele Jahre lang Gemälde, bevor sie beschloss, Wolle als Ausdrucksform zu wählen. Sie wusste die Tradition des Kreistanzes zu schätzen und entwarf dieses innovative Muster eines Kreistanzes auf der Vorderseite des Fäustlings, umrahmt von roten Borten und einem Pferdepaar am Bündchen. Das Bündchen ist zweifarbig.
„Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Kind mit meiner Familie um den Weihnachtsbaum tanzte. Alle Hand in Hand: wir Kinder, unsere Mütter und Väter, Tanten und Onkel und Großeltern. Ich hoffe, das Gefühl dieser glücklichen Kindheitserinnerungen mit diesem Fäustling vermitteln zu können. Ich bin dankbar dafür, dass dieses Muster so gut angenommen wurde, da es eins meiner ersten war.“
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Seit wann im Norden bereits Fäustlinge gestrickt werden, weiß man nicht, aber es gibt bewahrte Teile von Fäustlingen, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. *Dieser Fäustling wurde von dem Lied der Jungfrau, die im Kreis tanzt, inspiriert. Das Muster ist in traditionellen Farben gestaltet. Die Öjbro Vantfabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere verschiedenen Stricktraditionen am Leben zu erhalten.
„Gull“ ist ein altes schwedisches Wort für „Liebling“. Der Ausdruck „röda gullband“ (dt. rotes Band für den Liebling) taucht in vielen alten Tanzliedern auf. |